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Fliegender Wechsel: Heute eröffnet The ‘La Brea’ Photobookstudy im Projektraum


Es wurde gehämmert, geschliffen und gemalert, bis über Nacht alles wie neu aussah: Seit Sonntagabend wird der Projektraum der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING!, den bis dahin der dänisch-französische Format-Artist Thierry Geoffroy bespielt hatte, umgebaut. Heute, am Dienstag, den 1. November, eröffnet hier der Kölner Fotobuch-Verleger Markus Schaden sein Projekt The ‘La Brea’ Photobookstudy. Ab 18.30 Uhr wird Schaden interessierte Besucher durch seine Ausstellung führen und Fragen rund um Stephen Shores 1975 in Los Angeles aufgenommene Fotografie der Kreuzung zwischen Beverly Boulevard und La Brea Avenue beantworten.

Umbau des Projektraums von Thierry Geoffroy

Umbau des Projektraums von Thierry Geoffroy…

Markus Schaden-  Projekt The 'La Brea' Photobookstudy

… zu Markus Schadens Projekt The ‘La Brea’ Photobookstudy.

Text: Gesa Lehrmann

01.11.2011   1 Kommentar

Fünf Minuten (oder auch ein bisschen mehr) mit … Inka Schube und Thomas Weski


PC!-Blog: Hallo Inka Schube, Sie bereiten gerade gemeinsam mit Thomas Weski die Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! vor, was erwartet die Besucher?

I.S.: Eine Ausstellung, die herausragende Positionen versammelt, wunderbare Bilder, vieles, was  hier erstmals gezeigt wird: eine Serie von Nicholas Nixon etwa aus den frühen 1980er Jahren, die in Europa noch nie zu sehen war, und die zeigt, wie fantastisch der Fotograf mit der Großformatkamera umzugehen vermag und wie er über Menschen und die Möglichkeiten ihres Miteinanders zu berichten weiß. Die Aufmerksamkeit, mit der da jemand schaut, ist wirklich erstaunlich.  Diesen Fotografien gegenüber hängen Bilder von Tobias Zielony, Arbeiten aus der Serie ‚Trona’, die ca. 30 Jahre später entstanden. Auch hier schaut jemand sehr genau, auch hier erzählt jemand von den Möglichkeiten des Miteinanders, auf völlig andere Weise.

Darf ich noch weiter reden?

PC!-Blog: Ja, nur zu!

I.S.: Von Rineke Dijkstra sind Arbeiten zu sehen, die speziell für diese Ausstellung produziert wurden. Wir sind sehr froh darüber:  Erinnern Sie sich an die Bilder von den Müttern kurz nach der Entbindung? Sie entstanden in den frühen 1990er-Jahren. Den Babys, die die jungen Frauen damals in den Armen trugen, kann man in der Ausstellung nun wieder begegnen. Sie schauen,  ca. 17 Jahre später, stolz und auch ein bisschen herausfordernd in die Kamera.  Dijkstra erzählt auf sehr berührende Weise von Leben und Lebenszeit.

Aber das ist nur einer der vielen Höhepunkte der Ausstellung. Immerhin sind mehr als 400 Werke von 31 Fotografinnen und Fotografen zu sehen, die Projekträume nicht mitgezählt.

Hans-Peter Feldmann Rose

© Hans-Peter Feldmann

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06.10.2011   unkommentiert