Fünf Minuten (oder auch ein bisschen mehr) mit … Wilhelm Schürmann
Wilhelm Schürmann, studierter Chemiker, Fotograf, Exgalerist und bis eben Professor für Fotografie an der FH Aachen, sammelt seit 1981 gemeinsam mit Gabriele Schürmann Gegenwartskunst. Noch bis zum 15. Januar bespielt Schürmann den Projektraum der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING!. Im PC!-Blog verrät Schürmann u.a., wo für ihn die Verbindung zwischen den Naturwissenschaften und Kunst liegt.
PC!-Blog: Herr Schürmann, wie kommt es, dass Sie früher Chemie studiert und sich heute der Kunst verschrieben haben?
W.S.: Naturwissenschaften sind eine recht logische Wissenschaft. Das Studium offerierte neben der Theorie eben auch die Praxis in der Erforschung und Synthetisierung von Präparaten und der Erschließung von neuen Wegen diese herzustellen. Die Kunst ist da gar nicht so fern. Doch die Logik benötigt die Nichtlogik, die Anschauung jenseits der Sprache. Dieses Unaussprechliche zu eröffnen ist mir andauerndes Bedürfnis. Das Verstehen jenseits von Meßtechnik und Beweisbarkeit bietet der Umgang mit Kunst. Verstehen von was eigentlich? Meinem Menschsein vielleicht?
02.01.2012 unkommentiert
Gabriele und Wilhelm Schürmann eröffnen am 6.12. den dritten Projektraum der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING!
Nach Thierry Geoffroy und Markus Schaden bespielen die Sammler Gabriele und Wilhelm Schürmann ab Dienstag, den 6.12.2011, den Projektraum der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! Unter dem Titel ‘The sound of downloading makes me want to upload’ eröffnet das Sammlerpaar um 18.30 Uhr mit einer kleinen Einführung zu ihrer Sammlung den dritten Projektraum.
Wilhelm Schürmann, studierter Chemiker, Fotograf, Exgalerist und bis eben Professor für Fotografie an der FH Aachen, sammelt seit 1981 gemeinsam mit Gabriele Schürmann Gegenwartskunst. „Schürmann vertieft bis heute sein Verständnis von Welt mittels seines individuellen visuellen Zugriffs auf die Wirklichkeit,“ ist in einem Porträt des Goethe-Instituts über ihn zu lesen.
06.12.2011 unkommentiert




