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“Für das Sprengel Museum mache ich heute Slam Poetry statt Poetry Slam”


Während der Langen Nacht der Fotografie widmet sich der Poetry Slammer Bas Böttcher heute Abend in der Ausstellung Photography Calling! um 20.30 Uhr den Werken von Jitka Hanzlová und Andreas Gursky, um 21.30 Uhr den Fotografien von Martin Parr, sowie um 22.30 Uhr den Bildern von Bernd und Hilla Becher und Stephen Gill. Weshalb er dort statt des gewohnten Poetry Slams doch lieber Slam Poetry vortragen wird, erklärt Böttcher im Interview mit dem PC!-Blog.

PC!-Blog: Herr Böttcher, Sie werden während der Langen Nacht der Fotografie im Sprengel Museum Hannover auftreten. Was haben Sie für diesen Abend geplant?

B.B.: Da ich im Gegensatz zum üblichen Poetry Slam, der immer ein Wettstreit unter verschiedenen Vortragenden ist, im Sprengel Museum Hannover alleine auftreten werde, müsste man meine Auftritte korrekterweise als Slam Poetry bezeichnen. Hier geht es nicht um den Wettstreit unter mehreren Poetry Slammern, sondern um die Poesie der Worte an sich.

Bas Böttcher

Bas Böttcher

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08.10.2011   unkommentiert

Fünf Minuten (oder auch ein bisschen mehr) mit … Inka Schube und Thomas Weski


PC!-Blog: Hallo Inka Schube, Sie bereiten gerade gemeinsam mit Thomas Weski die Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! vor, was erwartet die Besucher?

I.S.: Eine Ausstellung, die herausragende Positionen versammelt, wunderbare Bilder, vieles, was  hier erstmals gezeigt wird: eine Serie von Nicholas Nixon etwa aus den frühen 1980er Jahren, die in Europa noch nie zu sehen war, und die zeigt, wie fantastisch der Fotograf mit der Großformatkamera umzugehen vermag und wie er über Menschen und die Möglichkeiten ihres Miteinanders zu berichten weiß. Die Aufmerksamkeit, mit der da jemand schaut, ist wirklich erstaunlich.  Diesen Fotografien gegenüber hängen Bilder von Tobias Zielony, Arbeiten aus der Serie ‚Trona’, die ca. 30 Jahre später entstanden. Auch hier schaut jemand sehr genau, auch hier erzählt jemand von den Möglichkeiten des Miteinanders, auf völlig andere Weise.

Darf ich noch weiter reden?

PC!-Blog: Ja, nur zu!

I.S.: Von Rineke Dijkstra sind Arbeiten zu sehen, die speziell für diese Ausstellung produziert wurden. Wir sind sehr froh darüber:  Erinnern Sie sich an die Bilder von den Müttern kurz nach der Entbindung? Sie entstanden in den frühen 1990er-Jahren. Den Babys, die die jungen Frauen damals in den Armen trugen, kann man in der Ausstellung nun wieder begegnen. Sie schauen,  ca. 17 Jahre später, stolz und auch ein bisschen herausfordernd in die Kamera.  Dijkstra erzählt auf sehr berührende Weise von Leben und Lebenszeit.

Aber das ist nur einer der vielen Höhepunkte der Ausstellung. Immerhin sind mehr als 400 Werke von 31 Fotografinnen und Fotografen zu sehen, die Projekträume nicht mitgezählt.

Hans-Peter Feldmann Rose

© Hans-Peter Feldmann

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06.10.2011   unkommentiert

Bernd und Hilla Becher – ein Porträt


Jahrzehntelang und über Ländergrenzen hinweg haben die deutschen Fotografen Bernd und Hilla Becher Industriebauten wie Wassertürme, Aufbereitungsanlagen, Getreidesilos und Hochöfen im dokumentarischen Stil aufgenommen und typologiegleich einander gegenüber gestellt. Im Rahmen dieser Arbeiten ist die Foto-Serie ‘Fabrikhallen’ entstanden, die während der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! im Sprengel Museum Hannover gezeigt wird. In einem bei Arte ausgestrahlten Kurzfilm aus dem Jahre 2006 sprechen die Bechers über ihre gemeinsame fotografische Arbeit, ein Jahr vor dem Tod Bernd Bechers im Jahr 2007.

Bernd und Hilla Becher

Bernd und Hilla Becher – ein Porträt

03.10.2011   unkommentiert