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PHOTOGRAPHY CALLING! LAST CALL am Freitag, den 13.01.2012


Am Freitag, den 13.01.2012 erschallt im Sprengel Museum Hannover der LAST CALL! der Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! Von 17.00 bis 21.00 Uhr laden die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Sprengel Museum Hannover nicht nur zu einem After Work-Cocktail mit musikalischer Begleitung ein, sondern die Kuratoren der Ausstellung, Inka Schube und Thomas Weski, stellen auch die Neuerwerbungen der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vor. Im PC!-Interview berichtet Dr. Sabine Schormann, Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, über die Neuankäufe der Stiftung.

PC!-Blog: Frau Dr. Schormann, nach welchen Kriterien sind die von der Stiftung angekauften Werke ausgewählt worden?

S.S: Der Kunstbeirat der Stiftung verfolgt im Bereich Fotografie drei Ziele: Zum einen werden sogenannte stilbildende, internationale und nationale fotografische Positionen angekauft, weil wir eine Sammlung in musealer Qualität zusammen stellen möchten. Deren Verfügbarkeit wird aber bei der dynamischen Entwicklung des Kunstmarkts zunehmend begrenzter. Daher haben wir uns in der ersten Periode der Sammlungsaktivität vorrangig auf die Sicherung derartiger Positionen konzentriert. Inzwischen sind wir in der Lage auch Arbeiten jüngerer Fotografinnen und Fotografen zu erwerben, von denen wir und unsere Berater der Meinung sind, dass sie bereits ein eindeutiges künstlerisches Potential entwickelt haben. Und natürlich haben wir als niedersächsische Stiftung auch ein Auge auf den Arbeiten von Fotografinnen und Fotografen aus unserem Land. Es geht aber nicht darum, eine enzyklopädische Sammlung anzulegen, sondern sich auf bestimmte Positionen zu konzentrieren, diese in die Tiefe zu sammeln und so eine Sammlung mit unverwechselbarem Profil zu erlangen.

Heidi Specker: Termini (2010/2011)

Von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung angekauft: 'Termini' (2010/2011) von Heidi Specker

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13.01.2012   unkommentiert

short cuts: Andreas Gursky und Jitka Hanzlova


Diesen Ort gibt es nicht: Cocoon II (2008). Andreas Gursky zeigt eine Großraumdisko mit einem skurrilen Interieur, das an die Struktur eines riesigen Kokons, an Insektennester oder eines Bienenkorbes erinnert. Und auch die Menschen, die in großer Zahl auf dem monumentalen Bild zu sehen sind (wie viele sind es eigentlich?), wirken wie ein Bienen- oder Insektenschwarm: gleichförmig und geschäftig. Warum gibt es diesen Ort nicht? Weil Gursky das Bild am Computer zusammengesetzt hat und lediglich einen realen Ort als Ausgangsmaterial wählt. Anschließend werden einzelne Elemente digital multipliziert und so die Wirklichkeit ins Gigantische verlängert. Die ohnehin schon große Disko wird noch größer, die Masse der Menschen unüberschaubar und das Event zum absoluten Spektakel. Die Absurdität besteht darin, dass alle wollen das Gleiche und sich deshalb auch ähnlich sehen und alle gefangen sind im großen Kokon der Vergnügungssucht und der Illusion der Einzigartigkeit.

Installationsansicht Gursky

Installationsansicht: Andreas Gursky: Cocoon II (2008)

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09.01.2012   unkommentiert

Bildbetrachtung mal anders: Filmtipps zur Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING!


Draußen wird es zusehends ungemütlicher, die Tage werden immer kürzer. Jetzt im Dezember ist es mal wieder Zeit für einen gemütlichen Video-Abend. Der PC!-Blog stellt heute drei Filme über Andreas Gursky, Diane Arbus und William Eggleston vor, mit denen die Winterabende ein Stückchen schneller vergehen:

Fell. Eine Liebesgeschichte.

‘Fell – Eine Liebesgeschichte’, 117 min., Warner Home Video, 2007. [Read more →]

03.12.2011   unkommentiert

Andreas Gursky – Ein Porträt 1/4


Anfang der 1980er-Jahre hat der deutsche Fotograf Andreas Gursky bei Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert. In dem Fernseh-Beitrag Andreas Gursky – Ein Porträt zeichnet Arte Gurskys Arbeitsschritte von der Findung eines Motivs bis zur Nachbearbeitung der Fotografie am Computer nach und vermittelt dem Zuschauer einen Einblick in die Schaffensweise Gurskys. Zu den großformatigen Fotografien Gurskys nehmen u.a. Hilla Becher und der Kunsthistoriker Werner Spies Stellung. Der PC!-Blog zeigt heute den ersten von vier Teilen.

Andreas Gursky: Cocoon II

Andreas Gursky: Coccon II, 2008

21.11.2011   2 Kommentare

“Für das Sprengel Museum mache ich heute Slam Poetry statt Poetry Slam”


Während der Langen Nacht der Fotografie widmet sich der Poetry Slammer Bas Böttcher heute Abend in der Ausstellung Photography Calling! um 20.30 Uhr den Werken von Jitka Hanzlová und Andreas Gursky, um 21.30 Uhr den Fotografien von Martin Parr, sowie um 22.30 Uhr den Bildern von Bernd und Hilla Becher und Stephen Gill. Weshalb er dort statt des gewohnten Poetry Slams doch lieber Slam Poetry vortragen wird, erklärt Böttcher im Interview mit dem PC!-Blog.

PC!-Blog: Herr Böttcher, Sie werden während der Langen Nacht der Fotografie im Sprengel Museum Hannover auftreten. Was haben Sie für diesen Abend geplant?

B.B.: Da ich im Gegensatz zum üblichen Poetry Slam, der immer ein Wettstreit unter verschiedenen Vortragenden ist, im Sprengel Museum Hannover alleine auftreten werde, müsste man meine Auftritte korrekterweise als Slam Poetry bezeichnen. Hier geht es nicht um den Wettstreit unter mehreren Poetry Slammern, sondern um die Poesie der Worte an sich.

Bas Böttcher

Bas Böttcher

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08.10.2011   unkommentiert

Transport eines Giganten


Es geht los: Das erste Bild für die Ausstellung PHOTOGRAPHY CALLING! wurde gerade eben im Sprengel Museum Hannover gehängt! Die Ausstellungstechniker sind beim Transport der Fotografie vom LKW ins Museum ganz schön ins Schwitzen geraten. Denn mit Maßen von 209,3 x 503,6 cm und einem Gewicht von rund 105 kg ist Andreas Gurskys 2008 entstandenes Werk ‚Cocoon II’ die im Format größte Fotografie, die in der Ausstellung zu sehen sein wird und für jeden Ausstellungstechniker eine echte Herausforderung.

Andreas Gursky - Cocoon II (209,3 x 503,6 cm) - 2008 - Julia Stoschek Collection

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20.09.2011   unkommentiert